25.03.2005 - Eishockey-Match `Kompanie 1 vs. Kompanie 2`
Einsatz auf Biegen und Brechen
Hochstimmung herrschte am letzten Freitag Abend in der Eishalle Sursee, als die Kompanien eins und zwei der Feuerwehr Region Sursee gegeneinander im Eishockey antraten. Über 40 Akteure boten den rund 100 ZuschauerInnen ein Spektakel, das kaum zu übertreffen war.
Seit gut einem Jahr ist die Feuerwehr Region Sursee nun in der neuen Zusammensetzung im Einsatz. Neben der intensiven Ausbildung und den regelmässigen Einsätzen ist es wichtig, dass auch im geselligen Bereich einiges unternommen wird, damit das Zusammengehörigkeitsgefühl der ADF gefördert werden kann.
Dies war für Hptm Jimmy Faden
Grund genug, einmal etwas Neues zu versuchen und die Angehörigen der beiden
Kompanien in einem Eishockeymatch gegeneinander antreten zu lassen.
Schon Tage vor dem Spiel war den Diskussionen im Kreis der ADF zu entnehmen, wie
man sich auf den Freitag freute. Die Nervosität steigerte sich dann am Spieltag
in den Kabinen, als Erfahrene und Neulinge sich in die Spielerausrüstung
zwängten, die Kompanie 1 in rot, die Kp 2 in schwarz. Als dann noch die mit
einem Gitter versehenen Helme aufgesetzt wurden, war kaum mehr zu erkennen, wer
nun unter der Ausrüstung versteckt war.
Schon das Einlaufen war für die zahlreich erschienenen Zuschauer ein Genuss. Da
waren Kameraden zusehen, die perfekt über das Eis glitten, andere, die froh
waren, sich am Hockeystock stützen zu können.
Um 18 Uhr wurde das Spiel von den beiden Schiedsrichtern Matthias Faden und Daniel Konzett angepfiffen. Platzspeaker Lukas Konzett bot den ZuschauerInnen in gekonnter Manier die notwendigen Informationen und spielte in den Pausen stimmungsmachende Musik ein. Das Rennen um den Puck hatte begonnen. Kuhglocken und Sirenen ertönten, die Kompanie 2 wurde gar mit zwei riesigen Tansparenten angefeuert. Das wird wohl der Grund gewesen sein, warum diese dann auch das erste Drittel als knappe Siegerin (2:1) abschloss.
Schweissüberströmt stürzten
sich die Spieler nun auf den Pausentee, welcher von den beiden Kameradinnen
Patrica Lüönd und Marianne von Allmen serviert wurde.
Es war noch alles offen, als das zweite Drittel begann, aber bald zeichnete sich
ab, dass es für die Kompanie 1 schwierig werden sollte, den davonziehenden
Gegnern Paroli zu bieten. Als aus dem 4:1 ein 4:2 wurde, keimte wieder Hoffnung
auf, doch am Schluss durfte sich die Kp 2 mit einem 7:4 als Siegerin feiern
lassen.
Knapper war dann das Resultat im anschliessenden Penaltyschiessen, das mit einem
2:1 – wiederum für die Kp2 – endete. Hier hatten sich vor allem die beiden
Torhüter grandios in Szene gesetzt, war es doch kaum möglich, den Puck um sie
herum hinter die Torlinie zu bringen.
Wie es zu einem geselligen Anlass gehört, war dieser mit dem Ende des Spiels noch nicht fertig. Spieler und ZuschauerInnen trafen sich im Anschluss noch im Stadionrestaurant, um gemeinsam bei Spaghetti und einem guten Glas Wein über gelungene Aktionen oder verpasste Möglichkeiten zu diskutieren.
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